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Der
diesjährige Breitenförderungskurs begann mit einem allgemeinen Briefing. Leider
sollte das Wetter schon da charakteristisch für die nächsten zwei Wochen sein.
Während des Briefings stellte sich jedoch eine Wetterbesserung ein, was uns das
Fliegen am Nachmittag erlaubte. Alle teilnehmenden Piloten konnten einen ersten
Flug machen und somit den Flugplatz auch von oben sehen. Der zweite Tag begann
mit strahlendem Sonnenschein, wurde dann mit Theorie fortgesetzt, welche
jeweils aus Grundlagen der Gebirgsfliegerei, Luftraumstruktur, menschlichem
Leistungsvermögen und mit Tipps und Tricks von heimischen Profis bestand. Der
Tag wurde mit den ersten Wellenflügen beendet. Spätestens jetzt waren die
Teilnehmer nicht mehr zu bremsen und freuten sich schon wieder riesig auf den
nächsten Tag...
Nach der Theorie mussten die Teilnehmer jeweils die
Flugzeuge
bereit stellen, und die Fluglehrer hatten ihr morgendliches Briefing.
Der
dritte Tag sollte sich als einer der Besten Tage des ganzen Kurses
herausstellen. Der Tag begann jedoch nicht ganz so schön, wie von Max
Lamm,
unserem Meteorologen, vorhergesagt. Ein
mühsamer Cirrendeckel verhinderte
zunächst die Thermikbildung. Was uns jedoch dannach erwartete war für
alle sehr
eindrücklich. Viele schafften es in die Welle, für die, welche es nicht
reichte, ging es thermisch bis hoch hinaus! Als am Abend dann alle am
Boden
waren (Domenic natürlich als Letzter;-)), machten wir auf dem
Flughafencamping
ein grosses Feuer und grillierten. So lernten sich alle besser kennen
und das
ewige Namenschaos nahm ein Ende.
Doch von nun an zeigte sich das
Engadin nicht mehr von seiner schönsten Seite. Das Wetter wurde
unbeständig und
der Wind teilweise so stark, dass ein Start unmöglich wurde. So gingen
die
Einen über das Wochenende nach Hause, die Anderen schlugen die Zeit mit
warten
tot, oder man besichtigte Aussenladefelder der Region. Für die Camper
unter uns
wurde es gegen den Start der zweiten Woche sehr ungemütlich. Die
Temperaturen
fielen in der Nacht zum Teil unter den Gefrierpunkt, und auch am Tag war es
kaum über 10°C. Leider blieb das Wetter auch in der zweiten Woche etwa
ähnlich
wie am Ende der ersten Woche. Mal hellte es kurz auf, dann regnete oder
schneite es gar wieder. Das Fliegen musste nun kürzer treten, waren doch
für
viele die 50.- für eine Platzvolte zu viel. Doch das schlechte Wetter
hatte
auch seine gute Seite: Man konnte ohne Reue-Gefühle Platzvolten für die
Windenerweiterung fliegen und verpasste dabei keine super Wellenlage
oder die
super Thermik. Man konnte sehr effizient seine Starts durchziehen, um
sich danach
wieder im Restaurant Intersection aufzuwärmen.
Zum
Glück stellte sich gegen Ende der zweiten Woche wieder eine
Wetterbesserung
ein, welche uns nochmals vereinzelte Wellen- und Thermikflüge erlaubte.
Viele
wurden wieder euphorisch und planten ihren Heimflug. Leider zog uns das
Wetter
auch da nochmals einen Strich durch die Rechnung: Die Basis im
„Flachland" und
an den Pässen war zu tief, um aus dem Engadin raus zu kommen.
Die zwei BFK-Wochen schlossen
dann alle zusammen mit einem Abendessen im Restaurant Intersection ab,
wo sich
Peter Bregg bei allen Mitorganisatoren und Helfern mit viel Witz
bedankte.
Ein grosser Dank geht an die
Organisatoren des BFK 2009, welche uns Kursteilnehmern stets
professionell zur
Seite standen und uns viel Neues über die Alpenfliegerei beigebracht
haben.
Rückblickend für alle Kursteilnehmer zwei sehr lehrreiche Wochen mit
vielen
neuen Erfahrungen, um welche jeder Pilot reicher geworden ist.
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